Biografie


 

  H e i n z   F e r b e r t
   
10.07.1954 in Großenhain (Sachsen) geboren
1973 - 1977 Studium an der Pädagogischen Hochschule Dresden, Kunsterziehung/Deutsch
1977 - 1988 Fachlehrer und Fachberater für Kunsterziehung
seit 1985 intensive Beschäftigung mit Grafik, später mit Malerei
1988 - 1990 Erkrankung, Operation, Invalidisierung, Hinwendung zur Malerei, Lehrer: Werner Schellenberg
seit 1991 Lehrer am Gymnasium Großenhain (Teilzeitbeschäftigung)
seit 1993 Lehrbeauftragter in der Lehrerausbildung an der Sächsischen Bildungsagentur Dresden, Lehramt an Gymnasien im Fach Kunst
seit 1996 Hinwendung zur chinesischen Kalligrafie
seit 2005 Beschäftigung mit Tiefdrucktechniken in der Werkstatt von Dirk Pradel, Zittau (Reservage, Vernis mou, Aquatinta)
seit Aug. 2013 Mitglied im Künstlerbund Dresden e. V.

 

 

aus der Laudatio zur Ausstellung "BildKlang" im IFW Dresden

… Wenn Sie sich daneben auch jene Arbeiten in dieser Exposition anschauen, die nach Motiven aus der Natur entstanden sind, werden Sie durchaus Verwandtschaftliches zwischen den Schriftmotiven und Ferberts Landschaftsdarstellungen feststellen können – nämlich darin, wie er vorgefundene Motive künstlerisch bearbeitet. Nehmen wir beispielsweise seine Variationen der Priestewitzer Bahnhofsbrücke, die wie verdichtete Bild-Schrift-Zeichen anmuten oder die Blicke vom (Wantewitzer) Kirchturm, die wie in einem Fluss geradezu hingeschrieben wirken.

Ob ungarische oder Radebeuler Landschaften: Es ist zu spüren, dass der Künstler beim Beobachten, Zeichnen und Malen zunehmend rhythmische Zusammenhänge sucht, in denen die Details einer Landschaft zu einem verfremdeten Ganzen verschmelzen, ohne dadurch ihre Identität restlos zu verlieren.

Im individuellen Schaffenskontext des Künstlers ist auch zu beobachten, dass sich sein Blick für Rhythmus und Zeichenhaftes in einer Landschaft – man darf sagen: für Gegenständliches überhaupt - umso intensiver schärfte, je länger und intensiver sich Heinz Ferbert mit der bildhaften chinesischen Schrift befasst hat. ...

... Die Art und Weise seiner Bildgestaltungen ist jedoch vermutlich einzigartig. Selbst in den kalligrafischen Arbeiten, in denen Ferbert ganz nah am Schrift-Vorbild bleibt – das Geschriebene soll ja schließlich lesbar sein -, kopiert er nicht einfach, sondern findet mit seinen „Materialerkundungen“ eigenständige Lösungen. Die Arbeiten mit Sand sind – nebenbei bemerkt - nicht identisch wiederholbar und somit Unikate, was sie kostbar macht. Und bei den Drucktechniken lässt Ferbert inzwischen nur noch geringe Auflagen zu - das könnte den Sammler interessieren. ...

 

Dresden, im Oktober 2012                                                         Dr. Maria-Ilona Schellenberg

 


 

 

Ladies and Gentlemen,

 

I have been fascinated by Chinese logograms since I visited Chinatown in New York City in 1996.

But I do not write them with a brush, so as not to write conventional calligraphy or to copy native Chinese artists. My artistic aim is rather to use Chinese characters instead of representational and non-representational motifs. I deliberately use the Aquatint technique, which – in contrast to the fast brush stroke – requires a slow work process. I use very early characters, but also modern ones. Moreover I have invented some characters myself. I sign my works with Chinese stamps. For some of my prints I have added a treatment with different types of sand, which have been collected in different continents. When we say “written in the sand” we mean the transience, the brevity of the written thing. Moreover, in our fast-paced world there is a lot of change, we move from place to place. Places are interchangeable; often they even resemble each other.

I am a member of the Saxon Association of Artists and I show my works in annual exhibitions, which started in the 1980s.

I would be very glad to cooperate with you.

 

 

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